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Ablauf & Planung

Vom ersten Gespräch zum fertigen Wintergarten

Sechs Schritte, die bei jedem Projekt rund um Nürnberg anstehen — plus das Wichtigste zur Baugenehmigung in Bayern.

Schritt 1 — Beratung

Am Anfang steht ein Gespräch am Telefon oder per E-Mail. Hilfreich sind dafür:

Ihre Anfrage geht dann an einen erfahrenen Fachbetrieb aus der Region, der sich bei Ihnen meldet.

Schritt 2 — Aufmaß vor Ort

Beim Termin vor Ort werden Wand, Untergrund, Höhen, Gefälle, Entwässerung und mögliche Hindernisse (Rollladenkästen, Fallrohre, Lichtschächte, Kellerfenster) aufgenommen. Gleichzeitig werden Ihre Wünsche konkretisiert: Profilfarbe, Glas, Beschattung, Türen, Heizung. Ein Aufmaß ist die Grundlage für ein belastbares Angebot — Katalogpreise aus dem Internet ersetzen es nicht.

Schritt 3 — Planung und Angebot

Sie erhalten eine Planung mit Ansichten und Detailangaben sowie ein schriftliches Festpreis-Angebot für den vereinbarten Leistungsumfang. Achten Sie beim Vergleich darauf, was enthalten ist:

Schritt 4 — Baugenehmigung klären

Ob Ihr Vorhaben eine Genehmigung braucht, sollte vor der Bestellung feststehen. Die Grundzüge in Bayern:

Verbindlich klärt das in Nürnberg die Bauordnungsbehörde der Stadt Nürnberg, in Fürth und Erlangen die jeweilige Stadt, in den Landkreisen das zuständige Landratsamt. Einen Blick in den Bebauungsplan erhalten Sie dort oder im Geoportal Ihrer Gemeinde. Die Angaben auf dieser Seite sind eine Orientierung und keine Rechtsberatung; maßgeblich ist der aktuelle Text der Bayerischen Bauordnung.

Schritt 5 — Fertigung und Fundament

Nach Auftrag und Genehmigung werden Profile und Gläser in Ihren Maßen gefertigt. Die Lieferzeit hängt vom Hersteller und der Saison ab — im Frühjahr ist die Nachfrage am höchsten. In dieser Zeit entstehen die Fundamente: Punktfundamente für Terrassendächer, Streifenfundament oder gedämmte Bodenplatte für den Wohnwintergarten. Beton braucht ein paar Wochen, bis er voll belastbar ist.

Schritt 6 — Montage und Übergabe

Die Montage selbst geht vergleichsweise schnell: Eine Terrassenüberdachung steht oft in ein bis zwei Tagen, ein Wohnwintergarten braucht mit Verglasung, Anschlüssen und Ausbau mehrere Tage bis Wochen. Bei der Übergabe werden Funktion von Türen, Lüftung und Beschattung gezeigt und Pflegehinweise übergeben.

Grober Zeitplan

Wer im Frühling auf der neuen Terrasse sitzen möchte, beginnt am besten im Herbst oder Winter mit der Planung.

Den ersten Schritt machen

Rufen Sie an oder schicken Sie uns Ihre Eckdaten und Fotos. Wir stellen den Kontakt zu einem Fachbetrieb her, der mit Ihnen das Aufmaß vereinbart.

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