Schatten, wenn die Sonne brennt, Licht, wenn es trüb ist, und ein dichtes Dach, wenn es regnet — per Knopfdruck.
Ein Lamellendach — oft auch bioklimatische Pergola genannt — ist eine Aluminium-Konstruktion, deren Dach aus drehbaren Lamellen besteht. Sind die Lamellen offen, strömt Luft hindurch und die warme Luft unter dem Dach kann entweichen. Halb gedreht spenden sie Schatten, ohne die Sicht nach oben ganz zu verschließen. Ganz geschlossen bilden sie ein regendichtes Dach; das Wasser läuft über integrierte Rinnen in die Stützen ab. Für die heißen, oft trockenen Sommer in der Region Nürnberg ist das eine sehr angenehme Lösung: Unter einem Glasdach kann es mittags drückend werden, unter offenen Lamellen bleibt es luftig.
Das Lamellendach wird an der Hauswand befestigt und vorn auf zwei oder mehr Stützen gestellt — die klassische Lösung für die Terrasse direkt am Haus.
Vier Stützen, keine Verbindung zum Haus: ideal für einen Sitzplatz am Pool, im hinteren Teil des Gartens oder wenn die Fassade keine Befestigung zulässt, etwa bei gedämmten Fassaden oder denkmalgeschützter Bausubstanz.
Für große Flächen werden mehrere Module aneinandergereiht. Je nach System sind die Lamellen quer oder längs angeordnet und lassen sich teils in Gruppen getrennt steuern.
Nicht jede Pergola braucht drehbare Lamellen. Günstigere Alternativen sind Pergola-Markisen mit wasserabweisendem Tuch, das auf Führungsschienen ein- und ausfährt, oder klassische Holzpergolen, an denen Wein, Glyzinie oder Clematis ranken. Für einen Sitzplatz, der vor allem Schatten spenden soll, ist das oft ausreichend — bei Starkregen und Wind ist ein festes Lamellendach aber deutlich robuster.
Lamellendächer sind schwerer als einfache Glasdächer und vor allem windempfindlicher, weil sie eine geschlossene Fläche bilden können. Jede Stütze braucht daher ein ausreichend dimensioniertes, frostfreies Fundament nach Herstellervorgabe. Auf bestehenden Terrassen wird meist punktuell geöffnet, betoniert und der Belag wieder angeschlossen.
Die Bayerische Bauordnung nennt Pergolen und Markisen in Art. 57 als Beispiele für verfahrensfreie, unbedeutende Anlagen; Terrassenüberdachungen sind bis 30 m² verfahrensfrei. Ob ein großes, festes Lamellendach baurechtlich als Pergola, als Terrassenüberdachung oder als Gebäude eingeordnet wird, kann im Einzelfall unterschiedlich ausfallen — und Bebauungsplan sowie Abstandsflächen gelten in jedem Fall. Klären Sie das deshalb vor der Bestellung mit der Bauordnungsbehörde. Mehr zum Ablauf.
Marktübersichten nennen für ein Aluminium-Lamellendach von etwa 4 × 3 Metern grob 4.000 bis 15.000 Euro, abhängig von System, Motorik, Sensorik und Zubehör. Seitenelemente, Screens, Beleuchtung und Fundamente kommen je nach Umfang hinzu. Mehr zu den Kosten.
Wir vermitteln Lamellendächer und Pergolen für ganz Nürnberg — etwa in Ziegelstein, Buchenbühl, Thon, Wetzendorf, Schniegling, Eibach, Worzeldorf, Altenfurt oder Moorenbrunn — sowie für Fürth, Erlangen, Schwabach, Zirndorf, Stein, Oberasbach, Feucht, Wendelstein, Schwaig, Lauf, Röthenbach, Altdorf, Roth, Herzogenaurach, Neumarkt, Forchheim, Hersbruck, Ansbach und weitere Orte im Umkreis von 50 km.