Draußen sitzen, auch wenn es regnet — mit einem Terrassendach, das zu Ihrem Haus passt und viele Jahre hält.
Eine Terrassenüberdachung ist die einfachste Art, die Terrasse wetterfest zu machen: ein lichtdurchlässiges Dach auf Stützen, das an der Hauswand befestigt wird oder frei im Garten steht. Sie schützt Gartenmöbel vor Regen, Laub und Vogelkot, hält im Sommer die direkte Mittagssonne ab, wenn eine Beschattung dazukommt, und macht den Sitzplatz an vielen Tagen nutzbar, an denen man sonst drinnen bleiben würde. Wir vermitteln Ihre Anfrage an einen Fachbetrieb aus Nürnberg und Umgebung, der Beratung, Aufmaß und Montage übernimmt.
Die meisten Terrassendächer werden heute aus pulverbeschichtetem Aluminium gebaut. Aluminium rostet nicht, braucht keinen Anstrich und erlaubt große Spannweiten mit wenigen Stützen. Gängig sind Anthrazit (RAL 7016), Weiß (RAL 9016) und Grau-Metallic; Sonderfarben sind meist gegen Aufpreis möglich. Hochwertige Systeme haben verdeckte Entwässerung durch die Stützen, integrierte LED-Spots und vorbereitete Führungen für Seitenteile und Markisen.
Holzkonstruktionen aus Brettschichtholz (Fichte, Lärche, Douglasie) wirken warm und passen gut zu Fachwerk- und Sandsteinhäusern, wie man sie in Nürnbergs Vororten und in Orten wie Hersbruck, Lauf oder Altdorf häufig findet. Holz braucht allerdings regelmäßige Pflege und einen konstruktiven Holzschutz — Stützen sollten nicht direkt im Spritzwasserbereich stehen.
Feuerverzinkte, beschichtete Stahlkonstruktionen sind die Ausnahme — für besonders schlanke Profile oder sehr große Spannweiten, meist als Einzelanfertigung vom Metallbauer.
Nach Art. 57 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. g der Bayerischen Bauordnung sind Terrassenüberdachungen mit einer Fläche bis zu 30 m² verfahrensfrei — sie brauchen also keinen Bauantrag. Verfahrensfrei heißt aber nicht regelfrei: Festsetzungen des Bebauungsplans (z. B. Baugrenzen), Abstandsflächen zum Nachbarn und gegebenenfalls Denkmalschutz müssen trotzdem eingehalten werden. Bei Häusern in Ensembles der Nürnberger Altstadt oder bei Einzeldenkmälern ist zusätzlich die Denkmalschutzbehörde zu beteiligen. Über 30 m² oder bei Abweichungen vom Bebauungsplan ist ein Genehmigungsverfahren nötig. Verbindlich klärt das die Bauordnungsbehörde der Stadt Nürnberg bzw. das zuständige Landratsamt. Mehr zum Ablauf.
Für eine wandmontierte Aluminium-Überdachung von etwa 4 × 3 Metern nennen Marktübersichten grob 2.500 bis 11.000 Euro mit Polycarbonat und 3.000 bis 13.000 Euro mit Sicherheitsglas, jeweils je nach Systemqualität und Ausstattung. Fundamente, Markise, Seitenteile und Elektro können hinzukommen. Alle Kostenfaktoren.
Nürnberg mit allen Stadtteilen sowie Fürth, Erlangen, Schwabach, Zirndorf, Stein, Oberasbach, Feucht, Wendelstein, Schwaig, Lauf an der Pegnitz, Röthenbach, Altdorf, Roth, Herzogenaurach, Neumarkt i. d. OPf., Forchheim, Hersbruck, Ansbach und weitere Orte im Umkreis von 50 km.